Eine schweizerische Schwedin…

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„Una sueca en Buenos Aires“ bedeutet übersetzt „Eine Schwedin in Buenos Aires“. Nein, ich bin keine Schwedin und niemand, der schon mal in Schweden gewesen ist, käme je auf die Idee, ich könnte Schwedin sein. Aber ich bin immerhin in Buenos Aires. Und immer wenn mich jemand hier nach meinem 3. Satz (hmm… seltsamer Akzent… nicht wirklich einzuordnen…) „Woher bist du?“ fragt, und ich antworte: „Ich bin Schweizerin.“, heisst es: Ah… miraaa… Schau an… du sprichst aber gut Spanisch. Und welche Sprache spricht man denn in Schweden? Am Anfang versuchte ich es noch mit: „Ich bin Italienerin und Schweizerin“ aber dann wurde ich nur schräg angeschaut. Einige (wenige), die ein bisschen was über die Schweiz wissen, meinen dann mit einem „Ach-bin-ich-toll-und-klug-Blick“: „AAhhh… aus der italienischen Schweiz.“ Nochmals andere meinen nach meinem Standardsätzchen „Ich bin Schweizerin.“: „Wusstest du, dass es in Bariloche deutsche Kolonien gibt?“ Ok… jaaa das wusste ich… Und?? Schweizer sind keine Deutschen. Das darf man keinem Schweizer sagen und die Schweiz keine deutsche Kolonie oder so… Oder was genau soll bitte die Verbindung zwischen „Ich bin Schweizerin“ und „in Bariloche gibt es deutsche Kolonien sein“? Und ja, in der Schweiz kann man zwei Nationalitäten haben… Es kommt einfach darauf an, welche Nationalität deine Eltern haben. Ich bin wirklich beides, Schweizerin und Italienerin… „Soll ich dir meine beiden Pässe zeigen?“ Und „Schweden“ überhöre ich inzwischen einfach höflich und erkläre dann, dass wir in der Schweiz vier offizielle Sprachen haben und dass man in der Deutschschweiz, woher ich stamme, auf „Hochdeutsch“ schreibt und es in der Schule spricht aber dass man sonst im Alltag Schweizerdeutsch spricht, einen Dialekt. A mira, sieh an… heisst es dann… mit einem skeptischen Ausdruck der sagt „Schräg diese Schweden…“

¡¿¡¡¿¿Blog !?!!??

Lo primero que me pregunto mientras en realidad ya empecé a escribir es: ¿Por qué un blog? Al averiguar en google como se crea un blog me hacen la misma pregunta… «¿Por qué querés hacer un blog?» Bueno, vamos directamente a la pregunta número 2 entonces: «¿Querés intercambiar ideas o ganar plata?» ¿¿¿Quéééé??? ¿¿¿Se puede ganar plata escribiendo un blog??? «¿Ya definiste el tema de tu blog?» Yyy… más o meeenosss… «¿Tenés ganas de escribir sobre ese tema regularmente?» Paraaa… un momento… ¿qué quiere decir exactamente ‘regularmente‘? «¿Sabés lo suficiente como para escribir sobre el tema?» De vuelta: … yyyy… másss o menosss… ¿Vas a escribir diariamente o semanalmente? A… eso quería decir ‘regularmente‘… ¿Tengo que responder a esa pregunta ahora mismo? «Si has contestado a estas preguntas ya diste un gran paso…» A bueno… sigo leyendo un poco más y ya me topo con fórmulas secretas tipo CMS, URL… uyyy… A mí que ya la palabra ‘server‘ me provoca escalofríos… ¿Por qué carajo hago esto? Bueno no importa, a seguir… Consejos… Ufff son 23… «A veces es mejor concentrarse en un sólo tema … de tal manera se hace más interesante un blog para sus visitantes y se facilita la entrada a los RSS…» ¿¿¿Ay Dios, y eso qué es??? Google. Aaaaa. (Ahora sí, más o menos) «Cuando te hayas decidido por un tema y o un ámbito especial (¿Cual sería en mi caso?) es recomendable leer también otros blogs.» Nooo, ni ganas… «Justamente los principiantes tienden a no fijarse en otros blogs … lo cual está mal.» Bueno, bueno… perdón… no dije nada… blabla… blaaa… ok… Ojo: «No te fijes en la plata!» Está bien ya entendí… Pero a lo mejor debería informarme igual… «Como principiante deberías prestarle más atención a los contenidos…» Claro… «Mucho mejor es dirigir la atención hacia textos geniales e únicos…» Ayayay… hasta únicos quieren que sean… «Sé paciente…» sí, no sólo a la hora de hacer el blog sino también al leer los 20 000 consejos que te dan… añadiría yo… «Conectáte» etc. «webdesign e óptica» … uff ya el título me provoca dolor de estómago… «El que conoce su grupo destinatario en detalle (¿Cuál era mi grupo destinatario?) sabe bien lo que éste mismo quiere…» «Es importante fijar objetivos intermedios …» Obvio… es lo que hago siempre en la vida (mentira). «No hay nada malo en hacer errores…» Bueno, igual a lo mejor debería escribir sólo en alemán… Por favor que ninguno de mis profes de español lea eso…

Al final (¿por qué al final?) te dan consejos para el nombre del blog… A bueno, el nombre no debería prometer algo con lo cual el blog luego no cumpla… „UNA SUECA EN BUENOS AIRES“… en español (pero escribo sobre todo en alemán)… además una sueca… y yo soy suiza… y hasta el momento no he escrito ni una palabra sobre Suecia o Buenos Aires… ¡Vamos bien eeehhh!

Blog !?!!??

Weshalb sollte iiiiich einen Blog schreiben? Ist die erste Frage die ich mir stelle und gebe mal auf Google ein: „Wie erstelle ich einen Blog?“ Und schon werde ich wieder gefragt: „Warum möchtest du einen Blog erstellen?“ Ok, gehen wir zu Frage Nummer 2 über: „Geht es dir um einen Austausch von Gedanken oder willst du Geld verdienen?“ Waaaas? Man kann mit bloggen Geld verdienen? „Hast du dir schon ein Thema überlegt?“ Ömmm… ja so in etwa… „Hast du Lust regelmässig über dieses zu schreiben?“ Huch, Mooooment… was heisst „regelmässig“ genau? „Weißt du überhaupt genug über dieses Thema?“ ÄÄhhmm… auf was soll bitte dieses „überhaupt“ hindeuten? „Weißt du überhaupt genug über dieses Thema…“ Pfff… „Möchtest du täglich oder wöchentlich darüber berichten?“ Aha, das heisst also „regelmässig“… Muss ich das denn schon beantworten können? „Wenn du diese Fragen für dich beantwortet hast, sind wir schon einen sehr grossen Schritt weiter…“ Ok… Ich lese ein Stück weiter… und schon kommen Abkürzungen wie CMS, URL… Oje, oje… ich bekomme doch schon beim Wort „Server“ Gänsehaut… Weshalb tue ich mir so was an? Egal, weiter…. Tipps…. Puuh 23… „Allerdings ist es oftmals besser, sich auf ein ganz bestimmtes Thema festzulegen und nicht über Gott und die Welt zu berichten. … Umso spezieller ein Blog ist, umso interessanter ist er auch für Deine Besucher und landet oftmals schneller im RSS-­Fees…“ Was in aller Welt ist nun daaaaas schon wieder? Google. Aha. (So in etwa) „Wenn Du Dich für eine ganz spezielle Nische (Welche wäre das in meinem Fall denn bitte sehr?) oder eben einen Bereich entschieden hast, ist es sinnvoll, auch auf die Konkurrenz zu schauen.“ Nööö, keinen Bock… „Gerade Anfänger neigen beim Bloggen dazu, mit Scheuklappen unterwegs zu sein, aber das ist in keinem Fall gut.“ Ok, ok ist ja gut… ich werde ein paar andere Blogs lesen… Hmm… hmm… blabla… blaaa… ok… Achtung: „Schiele nicht aufs Geld“ Nein, nein schon gut… Aber ich sollte mich vielleicht mal informieren… „Als Einsteiger sollten wir vermehrt darauf setzen, gute Inhalte zu schaffen“, ja ist doch selbstverständlich… (Augenverdreher) „Viel besser … den Fokus auf tolle und einzigartige Blogbeiträge zu lenken.“ Huch, einzigartig sollen sie auch noch sein… „Sei geduldig beim Bloggen“ … und beim „Wie-erstelle-ich-einen-Blog-Tipps“ lesen würde ich hinzufügen… „Vernetze Dich“ usw. „Webdesign und Optik“… Autsch allein die Überschriften schmerzen schon… „Wer sich einmal ganz genau mit der eigenen Zielgruppe (Welche war das nun bei mir schon wieder?) beschäftigt, kann recht gut einschätzen, was diese will.“ „Setz Dir Zwischenziele und verfolge sie…“ Ach ja, das ist ja klar, das mache ich ja auch sonst im Leben (hüstel)… „Fehler sind keine Schande!“ Ah gut, zum Glück… aber vielleicht sollte ich doch lieber auf Schweizerdeutsch schreiben, um Rechtschreibefehler zu vermeiden?

Dann gibt’s noch Tipps zum Blognamen… Aha, der soll also nichts versprechen was er nicht halten kann… „UNA SUECA EN BUENOS AIRES“… Spanisch (aber ich schreibe auf Deutsch)… heisst eine Schwedin in Buenos Aires… (ich bin Schweizerin)… und habe bis jetzt noch kein Wort über Schweden, Buenos Aires oder die Schweiz geschrieben… ups… na toll!